Marktordnung
AGB und Teilnahmebedingungen
Allgemeine Geschäftsbedingungen Midnight BAZAR
Stand: Mai 2015
  1. Geltungsbereich
    Die allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Veranstaltungen der Firma Midnight BAZAR und für sämtliche Verträge von Midnight BAZAR mit Ausstellern, unabhängig von Inhalt und Rechtsnatur der angebotenen bzw. vertraglich übernommenen Leistung. Soweit Verträge oder Vertragsangebotevon Midnight BAZAR schriftliche Bestimmungen enthalten, die von den folgenden allgemeinen Geschäftsbedingungen abweichen, gehen die individuell angebotenen oder vereinbarten Vertragsregeln diesen allgemeinen Geschäftsbedingungen vor.
  2. Veranstalter
    Veranstalter ist die Firma Midnight BAZAR, im Folgenden "Veranstalter" genannt.
  3. Umfang der Leistung des Veranstalters
    Der Veranstalter bietet im Rahmen eines Flohmarkts den Ausstellern die Möglichkeit, einen Verkaufstand anzumieten. Die Kosten bestimmen sich nach der vom Aussteller gewünschten Größe des Verkaufstandes (Preis/Frontmeter). Bei Bedarf kann der Aussteller zudem für den bereitgestellten Verkaufsstand gegen eine pauschale Leihgebühr Biertische ausleihen.
  4. Vertragsschluss
    Der Aussteller kann den Verkaufsstand und gegebenenfalls Biertische online über das Shopsystem des Veranstalters auf www.midnightbazar.de buchen. Der Veranstalter haftet hierbei nicht für Übermittlungsfehler. Der Vertrag über den vom Aussteller ausgewählten Standplatz (Preis/Frontmeter) und gegebenenfalls über die geliehenen Biertische kommt erst zustande, wenn der Veranstalter die Buchung gegenüber dem Aussteller bestätigt und annimmt. Die Darstellung der Produkte im Onlineshop stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar.
  5. Standplatz-Reservierung
    (1) Eine Reservierung des gewünschten Verkaufstandes wird durch den Veranstalter erst nach vollständiger Bezahlung des Kaufpreises/Mietpreises und gegebenenfalls der anfallenden Leihgebühr gewährt. Nach erfolgter Reservierung ist die Buchung durch den Aussteller verbindlich. Erfolgt keine rechtzeitige Zahlung gem. 7. wird für den Aussteller kein Verkaufstand reserviert. Der Veranstalter ist in diesem Falle berechtigt, die für den Aussteller vorgesehene Fläche anderweitig zu vergeben.
    (2) Der für eine konkrete Veranstaltung reservierte Platz kann bis zu 5. Werktage vor Beginn der Veranstaltung kostenfrei durch den Aussteller auf eine andere zukünftige Veranstaltung des Veranstalters übertragen werden.
    (3) Erfolgt eine Absage nach dem fünften Werktag vor Beginn der Veranstaltung, kann eine kostenlose Übertragung der verbindlichen Reservierung auf eine andere Veranstaltung nicht mehr gewährt werden. Der Aussteller ist dann zur Zahlung einer Verwaltungspauschale in Höhe von € 15 verpflichtet. Der Veranstalter unterstützt den Aussteller jedoch bei der Weitervermittlung des Verkaufsplatzes und Übernahme der Kosten durch einen Dritten.
  6. Veranstaltung
    Der Veranstalter kann eine Veranstaltung jederzeit absagen, abbrechen, verkürzen oder verlegen. Im Falle der Verlegung oder Absage einer Veranstaltung hat der Aussteller Anspruch auf Rückerstattung der Standgebühr, alternativ können die gezahlten Gebühren für den Verlegungstermin bzw. Ersatztermin gutgeschrieben werden. Der Veranstalter ist in diesem Fall gegenüber dem Aussteller darüber hinaus nicht zum Schadensersatz, insbesondere zum Ersatz eines entgangenen Gewinns, verpflichtet.
  7. Kosten
    (1) Die Kosten für einen gebuchten Stand bemessen sich anhand der Frontmeter des Verkaufsstandes. Für eine verbindliche Reservierung des Verkaufsstandes gem. 5 muss die Zahlung spätestens 5 Werktage vor Beginn der Veranstaltung eingehen. Der Anspruch des Veranstalters auf Bezahlung bleibt auch für den Fall der anderweitigen Weitervergabe gem. 5. Abs. 1 bestehen.
    (2) Die Leihgebühr für einen Biertisch beträgt pauschal für die Verkaufszeit 5 €.
  8. Verkaufsstand
    (1) Der Aussteller hat keinen Anspruch auf einen bestimmten Verkaufsplatz innerhalb der vom Veranstalter als Verkaufsflächen angebotenen Flächen. Dem Aussteller wird vom Veranstalter eine nach seiner Buchung (Frontmeter) entsprechende Verkaufsfläche zugewiesen. Die Verkaufsstände sind ausschließlich auf den vom Veranstalter zugewiesenen Flächen zu errichten und zu betreiben
    (2) Der Aussteller ist verpflichtet, auf seinem Verkaufstand einschlägige Gesetze und Verordnungen, insbesondere die Vorschriften der GewO, GastG, Hygiene- Unfall- und Brandschutzbestimmung etc., einzuhalten. Bei Zuwiderhandlung ist der Veranstalter berechtigt, den Verkaufstand entfernen zu lassen, von seinem Hausrecht gem. 9. Gebrauch zu machen und Schadensersatz gegenüber dem Aussteller geltend zu machen.
    (3) Mit dem Aufbau der Verkaufsstände darf nicht vor der vom Veranstalter vorgegeben Zeit begonnen werden.
  9. Verkaufszeiten, Vertragsstrafe
    (1) Mit dem Verkauf darf nicht vor der vom Veranstalter festgesetzten Marktzeit begonnen werden. Der Verkauf ist mit dem Ende der festgesetzten Marktzeit umgehend zu beenden. Der Abbau der Verkaufsstände und Reinigung der zugewiesenen Flächen muss spätestens 60 Minuten nach dem Ende der festgesetzten Veranstaltungszeit erfolgt sein.
    (2) Der Aussteller ist verpflichtet, während der gesamten Dauer der Marktzeit seinen zugewiesenen Verkaufstand geöffnet zu halten. Bei vorzeitigem Abbau oder Schließung des Verkaufstandes ohne ausdrückliche Genehmigung durch den Veranstalter oder aus wichtigem Grund wird eine Vertragsstrafe in Höhe von 5 € pro laufenden Verkaufsmeter/oder 10€ Pauschal fällig. Mit dem Abbau der Verkaufsstände durch den Aussteller darf jedoch frühestens 30 Minuten vor dem Ende der Marktzeit begonnen werden.
  10. Pflichten des Ausstellers
    (1) Das Anbieten und Verkaufen von Neuwaren, lebenden Tieren, pornografischen-, sowie jugendgefährdenden Artikeln und Gegenständen sind verboten. NS-Material sowie Waffen sind strengstens untersagt.
    (2) Musik, Video, Film oder Rundfunkgeräte dürfen nur mit Genehmigung des Veranstalters benutzt werden. Für die Anmeldung und Gebühren gegenüber der GEMA oder anderen bezugsberechtigten Stellen ist der Aussteller selbst verantwortlich. Die Verwendung von akustischen Geräten, wie Radios, Lautsprecher, Rasenmäher und so weiter, sind jedoch zum Zwecke der Vorführung erlaubt und sollten auf das unbedingt notwendige Maß reduziert
    (3) Der Verkauf von Speisen, Getränken, Lebens- und Genussmitteln ist nur nach schriftlicher Vereinbarung und mit dem Veranstalter und Genehmigung gestattet. Für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und das Mitführen der erforderlichen Unterlagen wie z.B. Gesundheitszeugnis, Bierbuch usw. ist der Aussteller selbst verantwortlich.
    (4) Der Aussteller ist verpflichtet die gemietete Fläche, sowie 2.mtr. vor seinen Stand und bis zur Fläche seiner direkten Nachbarstände zu reinigen. Betreiber von Gastronomie- und Verzehrständen haben Abfallbehälter in ausreichender Zahl aufzustellen und diese Bei Bedarf zu entleeren. Der entstandene Müll ist vom Aussteller selbst zu entsorgen. Bei Verstößen gegen diese Bedingung ist vom Aussteller ein Reinigungsentgelt in Höhe von € 100,- an den Veranstalter zu zahlen.
    (5) Das Befahren des Marktgeländes während der festgesetzten Marktzeit ist ausdrücklich
  11. Haftung des Ausstellers
    (1) Bei Verstößen des Ausstellers gegen eine oder mehrere diese Vertragsbedingungen ist der Aussteller gegenüber dem Veranstalter zu vollem Schadenersatz bzw. zur Zahlung der angegebenen Vertragsstrafe verpflichtet.
    (2) Der Aussteller haftet dem Veranstalter für sämtliche durch den Aussteller oder seinen Beauftragten verursachten Schäden.
    (3) Der Aussteller übernimmt insofern die Verkehrssicherungspflichten für seinen Verkaufsstand.
    (4) Ist der Aussteller für Schäden verantwortlich, die im Rahmen seiner Verkaufstätigkeit Dritten entstehen, stellt der Aussteller den Veranstalter von etwaigen Ansprüchen des Dritten gegenüber dem Veranstalter frei
  12. Haftung des Veranstalters
    (1) Der Veranstalter haftet für Schäden des Ausstellers nur, wenn und soweit sie der Veranstalter vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht hat. Der Haftungsausschluss gilt nicht für Schäden aus der Verletzung von "Kardinalpflichten" (wesentliche Vertragspflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Aussteller regelmäßig vertrauen darf) durch den Veranstalter.
    (2) Von dem Haftungsausschluss gemäß Abs. 1 ausgenommen sind Schadensersatzansprüche für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers und der Gesundheit.
    (3) Die in den Abs. 1 – 2 getroffenen Regelungen gelten auch gegenüber anderen Personen als dem Aussteller, soweit ausnahmsweise im Einzelfall vertragliche oder außervertragliche Beziehungen auch zwischen dem Veranstalter und diesen Personen begründet worden sind.
  13. Hausrecht
    Der Veranstalter übt auf dem Veranstaltungsgelände während der Dauer seines Mietverhältnisses, d.h. auch vor und nach der Marktzeit oder Veranstaltungsdauer das Haus- und Platzrecht aus. Den Anweisungen des Veranstalters und seiner Beauftragten ist Folge zu leisten. Bei Nichtfolgeleistung der Anweisungen des Veranstalters oder seiner Beauftragten durch den Aussteller kann der Veranstalter oder seine Beauftragten den Stand des Ausstellers mit sofortiger Wirkung schließen lassen. Ein Anspruch auf Rückvergütung oder Schadensersatz für den Aussteller entsteht nicht
  14. Anerkenntnis der AGB
    Mit rechtsverbindlicher Buchung einer Verkaufsfläche und gegebenenfalls der Leihe von Biertischen über den Onlineshop hat der Aussteller diese AGB des Veranstalters als anerkannt.
  15. Anzuwendendes Recht und Gerichtstand
    (1) Für den Vertrag und die sich hieraus ergebenden Ansprüche gilt nur deutsches Recht.
    (2) Ist der Aussteller Kaufmann im Sinne des HGB und schließt er den Vertrag für den Betrieb seines Handelsgewerbes ab, ist ausschließlicher Gerichtsstand der Sitz des Veranstalters.